IGS bietet neuen Service im Abfallmanagement: das elektronische Abfallnachweisverfahren

Umstellung auf das elektronische Abfallnachweisverfahren (eANV) wird ab dem 1. April 2010 Pflicht

Die IGS (Industriepark Gersthofen Servicegesellschaft) kann auf jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Umweltschutz und Sicherheit zurückgreifen. Diese Leistungen stehen nicht nur den zwölf Unternehmen im Industriepark Gersthofen zur Verfügung, sondern zum Beispiel allen Firmen in der Region, die sich um die Entsorgung von gefährlichen Abfällen kümmern müssen. Ab 1. April 2010 ist das elektronische Abfallnachweisverfahren für alle an der Entsorgung von gefährlichen Abfällen beteiligten Pflicht.

Ab dem nächsten Monat müssen alle Erzeuger, Beförderer und Entsorger von gefährlichen Abfällen das elektronische Abfallnachweisverfahrens (eANV) anwenden. Dies hat der Gesetzgeber in der Novelle der Nachweisverordnung vom 20. Oktober 2006 vorgeschrieben. Das neue Verfahren hat zum Ziel, Wirtschaft und Behörden zu entlasten sowie die Überwachungseffizienz zu erhöhen.

Das mühsame Ausfüllen und Versenden der bisherigen Begleitscheine mit sechs Durchschlägen gehört schon bald der Zukunft an, denn seit dem 1. April kann der Formularsatz bequem online erstellt und weitergeleitet werden. Darauf hat sich die IGS als Dienstleister eingestellt: das Unternehmen bietet seinen Kunden eine benutzerfreundliche und rechtskonforme Lösung an.

Interessant ist dieser Service besonders für kleine und mittelständische Unternehmen, die sich um die Entsorgung gefährlicher Abfälle kümmern müssen, denn die IGS übernimmt das komplette Nachweisverfahren, das heißt die Erstellung und Bearbeitung von Begleitscheinen und Entsorgungsnachweisen, die Registerführung sowie die Möglichkeit der elektronischen Signatur.

Esther Kuhr (links), Leiterin Services Sicherheit und Umwelt, und Mitarbeiterin Sandra Stoll kümmern sich um das "Rundum-Sorglos"-Paket zum eANV.

Daneben kümmert sich die IGS um die Registrierung bei der zentralen Koordinierungsstelle und übernimmt alle anderen anfallenden eANV-Aufgaben für den Kunden. Das Dienstleistungspaket wird zudem durch Schulungsmaßnahmen und die kompetente Unterstützung bei Problemen und Rückfragen vervollständigt. Esther Kuhr, bei IGS verantwortlich für das Abfallmanagement, bringt die Vorteile des neuen Systems auf den Punkt: „Insgesamt wird die gesamte Entsorgungskette optimiert, das reicht vom Wegfall der vielen Formulare über die elektronische Verfolgbarkeit bis hin zur Einsparung des bisherigen Nachweisbuches. Unser Ziel ist eine rechtskonforme Nachweis- und Registerführung für unsere Kunden, aber auch für uns selbst."

Auch das Thema Datensicherheit wird beim eANV groß geschrieben. Durch die qualifizierte elektronische Signatur jedes Abfallwirtschaftsbeteiligten kann zu jedem Zeitpunkt festgestellt werden, ob, wie und von wem ein Dokument verändert wurde.

Kontakt: Esther Kuhr, Tel. 0821 479-2670 oder per Mail: eanv@mvv-igs.de

Gersthofen, 23.03.2010

Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressesprecherin Ingrid Knöpfle gerne zur Verfügung: Tel.: +49 821 479-2444,
ingrid.knoepfle@mvv-igs.de

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