IGSIndustriepark Gersthofen Servicegesellschaft
Seit mehr als zehn Jahren werden im Industriepark Gersthofen Kunstausstellungen durchgeführt. Sie sollen eine Brücke bilden zwischen dem Arbeitsalltag und der Kunst, betonte Geschäftsführer Dr. Hermann Teufel bei der jüngsten Vernissage.

Vom Geruch der Farbe inspiriert

Der Gersthofer Künstler zeigt in einer Ausstellung mit dem Titel "Gemälde und Zeichnungen" einen Querschnitt seiner Arbeiten im Betriebsrestaurant des Industrieparks Gersthofen. Haubelt (67) wurde in der Nähe von Karlsbad geboren und hat bis zu seinem 16. Lebensjahr in Dinkelscherben gelebt. Seit 1969 wohnt er in Gersthofen. Hier und in ganz Deutschland hat er schon eine ansehnliche Reihe von Ausstellungen bestritten. Seine Kunstwerke führen ihn allerdings auch oft ins Ausland, so zum Beispiel nach Frankreich, England, Brasilien, in die USA oder in seine Wahlheimat, die Schweiz. Darüber hinaus gibt es eine ständige Ausstellung in Monsummano Terme in Italien.

Kurt Haubelt präsentiert Gemälde und Zeichnungen im Industriepark

Kurt Haubelt hat das Malen an der Freien Kunstschule in Zürich studiert und in einer Sommerakademie des berühmten Malers Oskar Kokoschka verfeinert. Wer ihn allerdings danach fragt, wie er zum Malen gekommen sei, bekommt eine höchst erstaunliche Antwort. "Ich rieche den Geruch von frischer Farbe so gerne", bekennt der Künstler, dessen Vater als Freskenmaler tätig war. Allein der Geruch kann es also nicht gewesen sein. Und das, was Haubelt sich in den vielen Jahren erarbeitet und quasi "derschmeckt" hat, erfreut vielerorts die Besucher seiner Ausstellungen. Seit 1989 ist Kurt Haubelt Preisträger der "Akademie de France" für Literatur und Kunst.

Die Werke, die der Künstler im Betriebsrestaurant präsentiert, bestechen durch Detailtreue und vor allem die Bildkomposition.

Starke Farben und Formen prägen seine Bilder. Das gilt gleichermaßen für die ausgestellten Bleistiftzeichnungen als auch für die Ölgemälde. Neben abstrakten und an den Kubismus erinnernden Formen wagt Haubelt auch Ausflüge in den Surrealismus oder in die Karikatur, was den Betrachter seiner Kunstwerke länger davor verweilen lässt und nicht selten auch zum Schmunzeln bringt.

Kunst als Brücke zwischen Arbeitsalltag und gesellschaftlichem Leben

IGS-Geschäftsführer Dr. Hermann Teufel eröffnete mit Vergnügen diese Ausstellung, die, wie er in seiner Laudatio betonte, "eine Brücke zwischen dem beruflichen Alltag der im Industriepark tätigen Mitarbeiter und dem gesellschaftlichen Leben schlägt". Seit mehr als zehn Jahren werden in dem ehemaligen Chemiewerk Kunstausstellungen von Hobbykünstlern aus dem näheren Umkreis organisiert. Eine gute Gelegenheit auch für die zwölf Unternehmen im Industriepark, sich für Nachbarn und Kunstfreunde zu öffnen.

Info: Die Ausstellung ist vom 11. Mai bis zum 28. Juni auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Betriebsrestaurant des Industrieparks Gersthofen ist montags bis freitags zwischen 10 und 13 Uhr für Besucher geöffnet. Der Zutritt ist über die Hauptpforte (Tor 1) in der Ludwig-Hermann-Straße möglich.

Gersthofen, 14.05.2007

Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressesprecherin Ingrid Knöpfle gerne zur Verfügung: Tel.: +49 821 479-2444,
ingrid.knoepfle@mvv-igs.de

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